REFERENZPROJEKT

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Stromversorgungen für Bahnsicherungsanlagen

Die Schweizerische Südostbahn AG SOB benötigt in ihren Stellwerken eine Stromversorgung mit einer höheren Verfügbarkeit als das lokale 50 Hz Ortsnetz alleine bieten kann. Dazu soll die Stromversorgungseinheit das Ortsnetz und das Bahnnetz, welches eine Frequenz von 16 2/3 Hz aufweist, zusammenführen.

So ist sichergestellt, dass die Sicherungsanlagen immer dann versorgt werden können, wenn mindestens das Ortsnetz oder das Bahnnetz vorhanden ist.

Um den ändernden Anforderungen gerecht werden zu können, wurde eine modulare Bauweise der gesamten Einheit gewählt. Auf der Bahnnetzseite wurde – nach jeweils benötigter Systemleistung – eine bestimmte Anzahl Gleichrichter verbaut und mittels Hochstromdiode an den Gleichspannungszwischenkreis angeschlossen. Auf der anderen Seite wurde ebenfalls das Ortsnetz mittels einer anpassbaren Anzahl Modulen an den gleichen Zwischenkreis angebunden. Die Umschaltung zwischen den beiden Netzen erfolgt somit automatisch und ungesteuert. Die Stromversorgung funktioniert auch beim Ausfall des Steuermoduls weiter.

Die Ausgangsseite besteht aus einer Wechselrichterstufe. Hier lassen sich mehrere Module parallel betreiben und so in der Leistung skalieren. Über den automatischen, statischen Bypassschalter wird das unterbruchsfreie Umschalten beim Ausfall eines Wechselrichters sichergestellt. Der Handbypass schliesslich rundet die Anlage ab und bietet für Wartungsarbeiten die perfekte Handhabe.

Die Schweizerische Südostbahn AG SOB und weitere Kunden verfügen über mehrere Anlagen, die gemäss dieser Beschreibung realisiert sind. Die Anlagen werden sowohl stationär wie auch mobil eingesetzt. Die hohe Verfügbarkeit wird ohne n-1 Redundanz erreicht, indem ein durchdachtes Design den Ausfall einer einzelnen Komponente durch einen unterbruchsfreien, angepassten Lastfluss- wechsel kompensieren kann.

Wir sind für sie da

Ihr Ansprechpartner
Marco Suter

Leitung Bahntechnik

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